Praxiskontakt Messen - Ein gelungenes Beispiel

Unser Kooperationspartner AUMA (Ausstellungs- und Messeausschuss), der die Interessen deutscher Messestandorte vertritt, hat in Zusammenarbeit mit unserer Kollegin Frau Hannemann eine Unterrichtsreihe zum Thema "Praxiskontakt Messe" für den Wirtschaftsunterricht erstellt.

Ein gelungenes Beispiel für unsere Zusammenarbeit mit Institutionen der freien Wirtschaft.

Auszüge aus:

Teil 1 der Dokumentation des Projekts von Michael Koch und Jasmin Fresemann: Unternehmerischer Marketing-Mix.

Das Projekt „Praxiskontakt Messen“ wird in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Institut der Deutschen Messewirtschaft im AUMA e. V., Berlin durchgeführt.
Weitere Partner:
Thomas-Mann-Oberschule, Berlin
Messe Berlin GmbH, Berlin

Die „Öffnung von Schule“ gilt heute in vielerlei Hinsicht als bildungswirksam. Der Bezug zur außerschulischen Praxis und der Lernortwechsel können ein selbstständiges, eigenaktives und kooperatives Lernen ermöglichen und zwar in Auseinandersetzung mit ergebnisoffenen und authentischen Problemen. Nur dann, wenn Schule systematisch Bezüge zwischen theoretischem Lernen und lebenspraktischen Erfahrungen herstellt, können Kinder und Jugendliche anwendungsbezogene und transferfähige Kompetenzen erlangen. Für die ökonomische Bildung impliziert dies, Praxiskontakte zwischen Schule und Wirtschaft zu realisieren und in den Wirtschaftsunterricht einzubetten.

Fachdidaktische Prinzipien:
Theorie-Praxis-Synthese: Das zentrale Ziel des Praxiskontaktes „Messen“ ist die systematische Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Materialien sind dazu geeignet, die Schülererfahrungen und -beobachtungen aus dem Praxiskontakt in übergeordnete Sach- und Sinnzusammenhänge einzubetten.
Exemplarität Am Beispiel „Messen“ können Kinder und Jugendliche Grundlegendes, Typisches und Strukturelles über die Wirtschaft erfahren. Das Beispiel dient dazu, kategoriale Grundstrukturen ökonomischer Bildung aufzudecken und lebensnah erfahrbar werden zu lassen.
Problemorientierung: Der Praxiskontakt „Messen“ beschränkt sich nicht auf die Besichtigung von Messen, sondern dient als Vehikel für die handlungsorientierte Vermittlung einer zentralen Problemstellung, die für die ökonomische Bildung im Schulunterricht relevant ist.
Kompetenzorientierung: Durch die systematische Verzahnung von Wissen und Können im Praxiskontakt wird der Aufbau grundlegender ökonomischer Kompetenzen ermöglicht. In den Hinweisen zu den Unterrichtsmaterialien sind allgemeine ökonomische Kompetenzbereiche und konkrete Teilkompetenzen aufgeführt, zu deren Erwerb der Praxiskontakt beitragen kann.

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