Bienenhaltung in der Schule im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft

  • Jeden Dienstag ab der 8.Std.
  • maximale Teilnehmerzahl 12
  • empfohlen für die 7-9.Klasse

Grundlagen:


Die Arbeitsgemeinschaft Bienen /Schulimkerei dient der Vertiefung und Erweiterung des Pflichtunterrichts. Damit eröffnet es in besonderem Maße die Möglichkeit, projektartig, fächerübergreifend und fächerverbindend zu arbeiten. Bienen bieten hierbei herausragend viele Möglichkeiten mit Schülerinnen und Schülern in der direkten Begegnung Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und auch Grundhaltungen der Naturverbundenheit herauszubilden. Sie werden für ökologische Zusammenhänge sensibilisiert.


Konkrete Planung:

  • Ansiedlung von mindestens einem Bienenvolk auf dem Innenhof des TMG
  • Betreuung und Pflege der Bienenvölker durch das Bienenjahr
  • Bereitstellung/ Herstellung von Rähmchen, Zargen
  • Volksentwicklung im Frühjahr; Beobachtung der verschiedenen Tätigkeiten verschiedener Bienen (Arbeitsbienen, Drohnen usw.)
  • Schwarmverhinderung (Durchsichten der Völker), Erweitern der Völker, Ableger bilden
  • Mikroskopieren einzelner Bienen, Eiern, Milben, Gemüll
  • Herstellung von Dauerpräparaten (Milben, Bienenteile)
  • Beobachtung des Trachtverlaufs verschiedener Pflanzen
  • Vielfache Fluglochbeobachtungen
  • Ernten von Honig, ggf. vermarkten
  • Pflege der Bienenvölker, insbesondere Varoabehandlung,         
  • Gemülldiagnose
  • Im Spätsommer Völker auffüttern und Wintervorbereitung

Bei allem steht die Beobachtung der Bienenvölker im Vordergrund, Erfassen messbarer Größen wie Gewicht, Temperatur, Milbenbelastung und ggf. dazu statistische Auswertungen.

  • Wer Honigbienen kennenlernt, erlebt die Insektenvielfalt mit anderen Augen.
  • Wer mit Honigbienen arbeitet, nimmt jahreszeitliche Abläufe in der Natur bewusster und intensiver wahr.
  • Honigbienen geben einen Überblick in die komplexe Welt der Naturkreisläufe.
  • Die Imkerei stellt eine äußerst sinnvolle und bildungsintensive Freizeitbeschäftigung dar.