Breslaufahrt

Seit 1992 fahren jährlich etwa 20 deutsche Schülerinnen und Schüler im September nach Breslau, um dort gemeinsam mit einer Gruppe polnischer Schülerinnen und Schüler des privaten, alternativen ASSA-Gymnasiums auf dem Alten Jüdischen Friedhof zu arbeiten. Kaum ein Projekt hält sich so lange in erfolgreicher Tradition. Die Gruppen wohnen, arbeiten und feiern gemeinsam.

Die aktuellste Fahrt nach Breslau fand im September 2017 statt.

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Das „Dreamteam Breslau 2017“:
Stehend (von links nach rechts): Patrycia, Natasha, Viktor, Oktavia, Thimo, Asan, Jasmina, Micho, Eyleen, Laura, Viki (versteckt sich hinter Ben), Ben, Saumer, Yasemin, Sinem, Constantin, Feyza, Dennis, Melisa, Sophea, Frau Kulicke
Knieend: Ola, Sarah, Mateusz, Serhat, Phillip, Herr Steinfeld

Ein paar Eindrücke zeigen die folgenden Bilder. Herr Steinfeld hat dazu ein paar Worte zusammengefasst. Sie entsprechen genau der Reihenfolge der gezeigten Bilder. Zum Vergrößern einfach draufklicken!

Gemeinsam stellten wir wieder unzählige Grabsteine auf dem verwilderten jüdischen Friedhof auf. Eyleen befreit hier gerade einen Grabstein vom letzten Moos.
Nachmittags unternahmen wir Aktivitäten. Wir besuchten zum Beispiel das jüdische Viertel in der Breslauer Innenstadt, zu dem das jüdische Informationszentrum und mehrere jüdische Restaurants genauso gehörten wie die Synagoge zum Weißen Storch. Kuba machte die Stadtführung wieder einmal zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Ausgeruht wurde jedoch kaum! Vormittags waren wir stets sehr fleißig. Constantin, Phillip und Serhat kümmern sich hier um das Aufrichten eines Grabsteins, die Verstärkung macht sich schon bereit... Geschafft!
Nach der ganzen Arbeit gab es erst einmal deftige polnische Küche! Smacznego!
In das Herz schließen konnten wir auch Renata, die uns die Geschichte des Friedhofs genauso näher brachte wie Frau Kulicke, die jede story hinter jedem Grabstein kennt

Am Mittwoch dann erfolgte unser Ausflug zu der ehemaligen preußischen Festung Glatz, wo wir uns die Inneneinrichtung genauso anschauen durften wie das Waffenarsenal und die ganzen Folterinstrumente. An den restlichen Nachmittagen ging es wieder in die Stadt. Dort fotografierten wir die berühmten Zwerge Skatero
und Professorio und das Denkmal der polnischen Widerstandskämpfer im Untergrund.

Dann war es leider auch schon wieder soweit und wir mussten nach einer wundervollen Woche nach Berlin zurückkehren. Frau Kulicke nahm sich als Erinnerungsstück noch gleich einen ganzen Baumstumpf mit, da freuten sich die Schaffner in der Bahn!

Bis bald, liebes Breslau!

Gruppenbilder von älteren Fahrten