Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Was ist Schule ohne Rassismus?

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"Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland ihm gehören mittlerweile 840 Schulen an (Stand 01/2011)

Es handelt sich dabei um eine europäische Idee, die 1988 von Belgien ausging. Damals überlegten sich Lehrer und Schüler angesichts des Erstarkens des rechtsextremen „Flams Block“, was sie dagegen unternehmen können.

Ein Projekt von und für Schüler soll es sein, bietet es doch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

 

Radio-Workshop

Februar/März 2011

Es ist eine Radioshow geplant: 2 Journalisten kommen an die Schule, um mit uns eine professionelle Radiosendung zu planen und durchzuführen. Geplant ist entweder die Diskussion eines Themas (zum Beispiel  "schlechte Lehrer - gute Schüler) oder ein Interview mit einer bekannten Persönlichkeit.

Die 4 Termine sind:

  • Mittwoch, 09.02. (entfällt wegen Krankheit der Journalisten)
  • Mittwoch, 16.02.
  • Mittwoch, 23.02.
  • Mittwoch, 02.03. jeweils von 11.40 bis 15.30.

Wir freuen uns über die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler vor allem aus dem 10., aber auch aus dem 11. Jahrgang. Es sind: Alaa, Cagla, Chotyros, David, Jeremy, Louisa, Marlek, Miriam, Nico, Samantha und Sandra. Betreut werden sie von unserer engagierten Frau Maikowske.

Der Unterricht an diesen Tagen findet für die beteiligten Schülerinnen und Schüler normal bis zur 4. Stunde statt. Der nachfolgende Unterricht muss selbständig nachgeholt werden. Arbeiten und Klausuren haben Vorrang und sind mitzuschreiben.

 

Toleranz

Dezember 2010

Teilnahme einer E-Phasenklasse am Projekt: 360° - Toleranz mit drei Videobeiträgen bei Youtube.

Auschwitz

November 2010

Fahrt nach mit 25 Schülern des 10. Jahrgangs nach Krakau  zum Kennenlernen unseres Nachbarlandes Polen und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Sachsenhausen

Oktober 2010

 

Besuch aller 10. Klassen in der Gedenkstätte des KZ-Sachsenhausen

Jüdischer Friedhof

September 2010

 

Fahrt nach Breslau mit einer Oberstufenklasse zur Pflege eines alten jüdischen Friedhofs

"one world" in der Welt der Musik

29.12.2009

Unter dem Motto „one world“ veranstalten Schüler der Thomas-Mann-Oberschule im Fontanehaus einen Musikabend vor über 800 Gästen.

Woche der Demokratie

November 2009

Teilnahme einer Klasse an der Podiumsdikussion zum Rechtsradikalismus im Fontanehaus mit dem Bezirksbürgermeister und den Veranstaltern.

Wie viel Faschismus sind wir bereit zu tolerieren?

12.10.2009

Mit einer Kerngruppe des 9. Jahrgangs wurde das für die Landeszentrale für politische Bildung entwickelte Planspiel „Soundcheck“ durchgeführt. Die Schüler mussten als vorgestellter Schülerrat entscheiden, ob sie eine Band bei einem Schulfest auftreten lassen, die zweifelhafte Texte mit national übersteigertem Inhalt spielen wollte.

Sozialdarwinismus, was ist das?

Juni 2009

Im Rahmen des Drawinprojekttages haben sich Schüler mit dem Missbrauch von Darwins Evolutionstheorien durch die Nationalsozialisten auseinandersetzen dürfen.

All überall Weihnachten

Dezember 2008

Religionslehrer veranstalten einen Weihnachtsgottesdienst, der die Auseinandersetzung mit Weihnachtsbräuchen anderer Länder beinhaltet.

Den Vorurteilen auf der Spur

September 2008:

KISS FM führt mit Schülern unserer Schule und Schülern der Goethe-Oberschule (Gymnasium in Zehlendorf) zum Abbau von Vorurteilen für eine Woche einen Schülertausch durch.

Im Studio von KissFM

2008

Die Kerngruppe 93 besucht die SOR-SMC-Paten.

Verleihung der Urkunde

An der Thomas-Mann-Oberschule haben im Mai 2006 Schüler wie Lehrer folgende Verpflichtungserklärung unterschrieben:

„Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden,  einander zukünftig zu achten.
Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.“